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Meine Morgenroutine

Vor ein paar Tagen wurde ich gefragt, wie genau meine Morgenroutine aussieht. Als ich darüber nachgedacht habe, wie intensiv mittlerweile meine Routine am Morgen ist, musste ich wirklich schmunzeln. Vor allem wie sehr ich es genieße, die Zeit und Ruhe am Morgen zu haben. Vor ein paar Monaten gehörten einige Rituale am Morgen bereits zu meiner Routine, aber aufgrund meiner Arbeit im Büro hatte ich natürlich am Morgen nicht ganz so viel Zeit, wie jetzt in meiner Selbständigkeit. Das Faszinierende ist, wie unglaublich gut mir meine Morgenroutine tut und wie sehr es mich noch mehr zu mir gebracht hat, in dem ich mir die Zeit nehmen kann und vor allem darf. Darüber bin ich wirklich sehr dankbar. Ich fühle mich seit dieser Routine jeden Tag noch lebendiger, bin noch mehr verbunden mit mir selbst und kann mich und meinen Körper viel stärker wahrnehmen als zuvor. Es ist als wäre ich mehr Ich, als vor ein paar Wochen noch und das ist wirklich so ein Geschenk für mich.

Ich bin auch davon überzeugt, dass es nicht die eine Morgenroutine für jeden gibt. Sondern jeder sollte rausfinden, was er gerade braucht. Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so. Fühle immer in dich hinein, spüre was du gerade jetzt am meisten brauchst.

Solltest du Anfänger oder Anfängerin auf diesem Gebiet sein, gönne dir am Morgen 10 Minuten für dich, bevor du das Haus verlässt. Mache eine geführte Meditation, eine Yogaeinheit oder ein paar Übungen, die dich stärken. Höre hier einfach hin, was sich für dich richtig anfühlt. Es wird sich einiges für dich verändern, wenn du am Morgen nicht sofort das Haus verlässt, sondern dir die Zeit nimmst, bei dir anzukommen und nicht sofort durch den Tag zu hetzten, sondern entschleunigt zu starten. Glaube mir, das kann wirklich dein Leben verändern.

Ich teile jetzt mit dir, welche Routine ich am Morgen habe. Ich würde mich sehr freuen, wenn du was für dich mitnehmen kannst.

1. Atmen

Ich beginne jeden Morgen meinen Tag mit 3 tiefen Atemzügen. Wenn ich meine Augen öffne ist das das Erste, was ich mache. Ich versuche mich erstmal frei von Gedanken zu machen, die am Morgen kommen und beobachte, wenn überhaupt nur, ohne zu bewerten. Dann konzentriere ich mich auf meine Atmung. Das erdet mich enorm und stärkt meinen Geist. Ich spüre, wie die Luft in und durch meinen Körper zirkuliert. Spüre, wie sich mein Brustkorb und meine Bauchdecke hebt und senkt. Durch die Atmung komme ich präsent im Hier und Jetzt an. Bin eins mit mir und all dem was gerade jetzt in und um mich herum passiert. Erst nach diesem Ritual stehe ich auf.

2. Zunge reinigen

Direkt nach dem Aufstehen reinige ich meine Zunge mit einem Zungenschaber. Das verwenden eines Zungenschabers reinigt die Zunge und wirkt entgiftend, da sich viele Schadstoffe auf unserer Zunge lagern. Außerdem stärkt das Reinigen der Zunge das Geschmacksempfinden.

3. Ölziehen

Die wenigsten kennen Ölziehen, daher wundere dich nicht, wenn dir das kein Begriff sein sollte. Ich nehme hier einen Teelöffel Kokosöl (Bio und z.B. von dm) und lasse das Öl für ca. 15 Minuten in meinem Mund. Ich ziehe das Öl durch meine Zahnzwischenräume und schwenke es hin und her, im Prinzip wie mit einer Mundspülung.

Bitte das Öl danach nicht schlucken und auch nicht ins Waschbecken spucken, sondern im Hausmüll entsorgen.

4. Lauwarmes Wasser mit Zitrone und Ingwer   

Das ist mein absoluter Geheimtipp, wenn es beispielswiese ums Abnehmen geht. Denn das Trinken von einem Glas lauwarmes Wasser mit Zitrone und Ingwer regt direkt am Morgen den Stoffwechsel an und unterstützt somit das Abnehmen. Außerdem füllst du direkt am Morgen deinen Wasserspeicher wieder auf. Zitrone und Ingwer stärken das Immunsystem und sind einfach sehr gesund. Mir schenkt es sehr viel Energie und ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Wenn ich mal keinen Ingwer und keine Zitrone habe, tut es auch ein einfaches Glas lauwarmes Wasser.

5. Kerzen und Räucherstäbchen anzünden

Ich liebe Kerzen und mittlerweile auch Räucherstäbchen. Kerzen machen den Raum gemütlich und ich kann mich besser fallen lassen, bevor es in meine Meditation geht. Genauso verhält es sich mit den Räucherstäbchen. Ich wähle immer passend zu meiner Gefühlslage ein Räucherstäbchen aus. Merke ich beispielsweise, dass ich weniger mit meinem Herzen verbunden bin, zünde ich ein Räucherstäbchen für mein Herzchakra an. Ich habe wirklich für jede Lebenslage Räucherstäbchen zuhause. Auch hier spüre und fühle ich in meine innere Welt, was ich jetzt gerade am meisten brauche und was mich dabei unterstützt, in meiner Meditation noch tiefer einzutauchen, um voll und ganz bei mir anzukommen. Ich liebe die Naturkerzen von Depot und die Chakra Räucherstäbchen. Die bekommt ihr beispielsweise beim Osiander oder bei Amazon.

6. Meditation in der Stille

Seit meinem Vipassana-Retreat gehört das Meditieren in der Stille zu meiner Morgenroutine. Ich fühle da immer rein, wie lange ich mir Zeit dafür nehme und wie viel Zeit ich brauche. 10 Minuten sind es mindestens. Ich versuche mich auch hier sehr stark auf meine Atmung zu konzentrieren und bin voll und ganz bei mir. Es gibt Tage, da funktioniert das super, dann gibt es Tage, da komme ich nicht tief. Das ist aber völlig okay und darf sein. Viel zu oft bewerten wir uns und das was nicht funktioniert. Dann hören wir schnell wieder damit auf. So sollte es nicht sein. Denn wir alle üben und lernen jeden Tag, genauso verhält es sich mit dem Meditieren in der Stille.

7. Geführte Meditation

Ich habe tatsächlich eine geführte Meditation, die ich täglich mache. Hier visualisiere ich mir mein Leben, ich manifestiere und träume groß. Diese Meditation mache ich seit fast 2 Jahren täglich. Für mich nicht mehr wegzudenken und ich bin davon überzeugt, dass diese Meditation ein Grund dafür ist, wieso ich genau das Leben führe, welches ich jetzt gerade lebe. Es gibt Tage, da mache ich eine weitere geführte Meditation. Hier bin ich sehr intuitiv unterwegs. Wenn ich beispielsweise merke, dass ich mir viele Gedanken mache und voller Sorge bin, dann mache ich eine Meditation zum Thema „Vertrauen ins Leben“. Danach ist die Welt wieder in Ordnung. Hier schaue ich wirklich jeden Morgen, was ich genau jetzt brauche.

8. Journaling

Nach dem Meditieren schnappe ich mir mein Journal. In mein Journal schreibe ich meine Ziele auf, das unterstützt mich fokussiert zu bleiben. Außerdem plane und strukturiere ich meinen Tag. Ich schreibe auf wofür ich dankbar bin und mit welcher Intention ich durch meinen Tag gehen möchte. 

9. Yoga

Ein Morgen ohne Bewegung ist für mich nicht mehr wegzudenken. Yoga gibt mir unglaublich viel Kraft und unterstützt mich dabei Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Vor allem, da ich hier meine Atmung nach der Meditation noch sehr stark integrieren kann. Ich wähle auch hier immer die passenden Yoga-Übungen, die ich gerade brauche. Spannt es im Rücken oder im Nacken mache ich hier einfach ein paar Übungen und danach fühle ich mich leichter und gleichzeitig gestärkt. Ich liebe die kurzen Yoga-Einheiten mit Mady Morrison auf YouTube.

10. Laufen in der Natur

Ich frage mich wirklich, wie ich früher ohne diese Routine in den Tag starten konnte. Ich liebe das Laufen in der Natur. Es gibt mir so viel Kraft und danach habe ich so viel Power. Das hätte ich wirklich nie für möglich gehalten. Ich schnappe mir meine Laufschuhe und laufe so circa 2,5 km. Ich liebe die frische Luft am Morgen, vor allem wenn gerade die Sonne aufgeht. Ein unbeschreibliches Gefühl.

11. Kräftigende Übungen

Direkt nach dem Laufen habe ich einen Lieblingsplatz in der Natur, an dem ich meine Übungen mache. Ich mache hier beispielsweise meine Lieblingsübung, die Kniebeuge. Für jede Muskelgruppe ist was dabei. Ich liebe vor allem Liegestützen und die Dips auf einer Bank, welche ebenfalls vorhanden ist. Insgesamt gehen die Übungen circa 15-20 Minuten.

12. Wechselduschen

Nach meiner Sporteinheit geht es unter die Dusche. Ich liebe es heiß zu duschen und brauche die Wärme auf meiner Haut. Zu Beginn war das Thema „Wechselduschen“ eine große Herausforderung für mich, denn ich bin überhaupt kein Kaltduscher. Doch jetzt, wo ich geübt darin bin, ist das Gefühl danach einfach so unbeschreiblich gut. Ich dusche wie gesagt erstmal warm und stelle dann am Schluss auf kalt um. Wechselduschen stärken die Abwehrkräfte, verringern das Kälteempfinden und straffen das Bindegewebe. Außerdem beugen sie Muskelkater vor, was sich nach meinem Sportprogramm am Morgen natürlich super anbietet. 

Du wirst dein Leben niemals ändern, so lange du nicht etwas veränderst, das du täglich tust. Der Schlüssel zu deinem Erfolg liegt in deiner täglichen Routine.
- John C. Maxwell -
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Meistens bin ich nach dieser Morgenroutine, welche circa 2 Stunden mittlerweile geht sehr hungrig. Ich frühstücke danach ein leckeres Porridge mit den Toppings meiner Wahl.

Für viele ist diese Morgenroutine am Morgen nicht möglich, das weiß ich. 2 Stunden ist wirklich sehr lange. Da ich mir meine Zeit frei einteilen kann, könnte ich den Tag über nicht so viel geben, wie ich es aktuell mache. Daher brauche ich diese Zeit am Morgen für mich.

Als ich selber noch nicht so flexibel war, ging meine Morgenroutine circa 45 Minuten. Als ich damit angefangen habe sogar nur 15 Minuten.

Wichtig ist mir, dass du für dich das rausziehst, was dir guttut. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle eine Morgenroutine benötigen, um gestärkt in den Tag zu gehen. Um uns frei von Hektik und Stress zu machen. Um vor allem rauszufinden, wer wir wirklich sind. Probiere dich einfach aus und schaue, welche eine Sache du vielleicht in deinen Morgen integrieren kannst.

Sehr gerne unterstütze ich dich dabei. Jeden Montagmorgen gehe ich aktuell in einer privaten Facebookgruppe online, um mit ganz vielen tollen Menschen in den Tag und somit in die Woche zu starten. Gerne darfst du ein Teil davon sein. 

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Ein Morgen ohne Bewegung ist für mich nicht mehr wegzudenken. Yoga gibt mir unglaublich viel Kraft und unterstützt mich dabei Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Vor allem, da ich hier meine Atmung nach der Meditation noch sehr stark integrieren kann. Ich wähle auch hier immer die passenden Yoga-Übungen, die ich gerade brauche. Spannt es im Rücken oder im Nacken mache ich hier einfach ein paar Übungen und danach fühle ich mich leichter und gleichzeitig gestärkt. Ich liebe die kurzen Yoga-Einheiten mit Mady Morrison auf YouTube.