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Meditation für deinen Seelenweg

Meditation für deinen Seelenweg

Wie du durch Meditation zu dir selber findest

Viele Menschen verbinden mit Meditation sofort „esoterischen Quatsch“ oder denken, dass nur sehr spezielle Menschen meditieren und halten es nicht für notwendig das Meditieren zu lernen oder gar in ihrem Leben zu integrieren.

Ich gehörte auch zu diesen Menschen. Ich selbst hatte immer ein komplett falsches Bild von Meditation und hätte nie gedacht, dass es mein Leben so positiv verändern würde.

„Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält“
- Johann Wolfgang von Goethe –

Was ist Meditation überhaupt?

Meditation ist eine Achtsamkeits- und Konzentrationstechnik, die dabei hilft, den Geist zu beruhigen und zu sammeln.

Jeder von uns denkt unzählige Gedanken jeden Tag. Oft sind wir uns gar nicht darüber bewusst, was wir überhaupt denken und welchen Einfluss unsere Gedanken auf unser Leben und unseren Gemütszustand haben. Die meisten Menschen leben Tag für Tag vor sich hin, sind auf Autopilot gestellt und haben kein Bewusstsein darüber, wie die Gedanken täglich ihr Leben beeinflussen.

Beim Meditieren stellen wir fest, dass wir nicht unsere Gedanken und Gefühle sind. Wir erkennen, dass wir ihnen nicht ausgeliefert sind, sondern zu jeder Zeit alles was wir denken beeinflussen können. Jede Sekunde können wir neu wählen, wie wir uns fühlen und ob wir an Gedanken festhalten oder sie gehen lassen.

Meditation hilft dir also dabei den Autopiloten auszuschalten, im Hier und Jetzt anzukommen, bewusster wahrzunehmen wie du dich fühlst und was du denkst und zu erkennen, dass du nicht deine Gedanken und Gefühle bist und sie jederzeit verändern kannst.

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Meine ersten Meditationsschritte

Als ich begann mich mit persönlicher Weiterentwicklung zu beschäftigen, lernte ich so auch das Meditieren kennen. Anfangs sträubte ich mich dagegen und mein Kopf fand das so gar nicht gut, dass ich jetzt auf den Gedanken kam ihn mal für ein paar Minuten auszuschalten, um tiefer zu gehen und in meine innere Welt zu blicken. Ich muss zugeben, dass es mir anfangs sehr schwer fiel, da ich immer ein sehr starker Kopfmensch war. Es fiel mir vor allem sehr schwer ruhig zu bleiben und mich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Vielleicht kennst du das, dass du eine Sache machst aber eigentlich schon an die nächste Sache denkst. So in etwa verlief mein Leben. Im Hier und Jetzt zu sein, schien mir fast unmöglich. Während meinen ersten Meditationsversuchen hatte ich so ein krasses Gedankenkarussell, dass mir oft schwindelig wurde und ich unterbrechen musste. Während dieser Zeit wurde mir erstmal klar, wie viele Gedanken ich pro Minute denke und vor allem was für Gedanken das waren. Gedanken, die mein komplettes Leben bestimmten und die mich so sehr kontrollierten, dass meine Herzenswünsche so unzugänglich waren wie es nur ging.

Da saß ich nun, verzweifelt dennoch zuversichtlich und voller Vertrauen, dass auch das Meditieren für mich möglich ist. Denn ich wusste, dass ich den Zugang zu mir selbst bekommen muss, um glücklich zu werden.

So versuchte ich es Tag für Tag. Manchmal 5 Minuten, manchmal 10 und wenn es gut lief auch mal 15 Minuten. Ich begann mit geführten Meditationen, da sie mich dabei unterstützten fokussiert zu bleiben. Als ich eine Routine für mich entwickelte und rausfand wie es mir am besten gelingt, hatte ich anfangs eine kurze Meditation direkt nach dem Aufstehen und am Abend nochmal eine kurze Mediation vor dem Schlafengehen durchgeführt. Die Routine half mir am Ball zu bleiben und das Meditieren zu einem Bestandteil meines Lebens zu machen. Eine Meditation am Morgen ist für mich ein Muss und nicht mehr wegzudenken. Es ist wie das Zähne putzen für die Seele, ein absolutes Muss für ein glückliches und erfülltes Leben.

Wie du das Meditieren für dich entdecken kannst, meine Tipps für dich

Da ich dennoch weiß, wie schwer es zu Beginn sein kann gibt es ein paar Tipps von mir, wie auch du das Meditieren für dich entdecken kannst und wie es dir ermöglicht auf deinen Seelenweg zu kommen.

Das Wunderbare ist, du kannst absolut nichts falsch machen. Ich dachte das oft, da ich so oft keinen Zugang zu mir bekam. Jedoch weiß ich heute, dass jeder einzelne Versuch mich näher zu meiner inneren Welt gebracht hat.

  1. Finde einen Ort, an dem du ungestört bist

Um voll und ganz bei dir zu sein, ist es wichtig, dass du einen Ort findest, an dem du völlig ungestört bist. Vielleicht gibt es eine kleine ruhige Ecke in deiner Wohnung oder in deinem Haus, wo du dir eine Kerze anzünden kannst und wo du dich wohl fühlst. Oder meditiere auf deinem Sofa, deinem Bett oder an warmen Sonnentagen im Garten oder auf deiner Terrasse. Ganz egal wo, Hauptsache du bist ungestört.

  1. Finde die richtige Position

Am besten setzt du dich auf einen Stuhl oder im Schneidersitz hin. Lege deine Hände auf deine Oberschenkel oder in deinem Schoß ab. Nimm deine Schultern hoch zu den Ohren und rolle sie anschließend ganz genüsslich nach hinten ab. Deine Wirbelsäule richtet sich so auf und du hast einen aufrechten Sitz. Sollte es im Rücken kneifen, was bei mir zu Beginn so war, kannst du dich einfach auf ein Kissen setzen oder dich sanft wo anlehnen, sodass du entspannt bist. Wenn du den richtigen Sitz gefunden hast und bequem sitzt, schließe deine Augen und atme mehrere Male tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.

  1. Fokussiere dich auf deinen Atem

Zu Beginn ist es einfach nur wichtig, dass du im Hier und Jetzt ankommst und fokussiert bleibst. Während du deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem lenkst, passiert nichts anderes, als dass du völlig bei dir bist.
Richte deinen Fokus einfach auf deine Nasenspitze und fühle wie ein sanfter Luftstrom beim Atmen deine Nasenspitze berührt. Sollten Gedanken kommen, was völlig normal ist, richte deinen Fokus einfach jedes Mal zurück zu deinem Atem.

  1. Nehme Gedanken wahr und lasse Sie dankend wieder gehen

Es ist wie gesagt normal, dass während einer Meditation Gedanken kommen. Wenn sie kommen, bewerte sie nicht, sondern lass sie einfach weiterziehen indem du deinen Fokus wieder zurück zu deinem Atem bringst. Vor allem zu Beginn ist es wirklich schwer, den Fokus zu halten. Auch das ist völlig normal, denn erst jetzt lernst du deine Gedanken und deinen Fokus zu steuern, was dir im Alltag helfen wird. Denn wirst du einmal darin geübt sein, fällt es dir in alltäglichen Situationen leichter, den Fokus nicht zu verlieren.

  1. Komme bewusst und achtsam zurück ins Hier und Jetzt

Ich empfehle dir nicht, dich sofort aus der Meditation rausreißen zu lassen, sondern liebevoll einen Abschluss zu finden. Bedanke dich bei dir selbst, dass du dir die Zeit für dich und dein persönliches Wachstum genommen hast. Bevor du zurück ins Hier und Jetzt kommst, schenke dir ein Lächeln und öffne mit einem Lächeln im Gesicht deine Augen.

Folgende Meditationen können dir bei deiner Morgen- und Abendroutine helfen.

Meditation für deine Morgenroutine

Stelle dir vor, wie du deinen Tag erlebst, wie du aus dem Haus, bei der Arbeit ankommst, welche Menschen du triffst, wie viele gute Dinge heute auf der Arbeit passieren werden. Stelle dir alles im Detail vor, wie du den Tag gerne erleben möchtest. Wie du nach der Arbeit deine Zeit verbringst, bis du abends wieder ins Bett gehst.

Meditation für deine Abendroutine

Gehe deinen kompletten Tag nochmal durch. Wie du aus dem Haus gegangen bist und wo du überall warst, was du erlebt hast und was dir für gute Dinge heute passiert sind. Vielleicht sind auch nicht so gute Dinge passiert. Nehme auch das dankend an und nehme es nicht mit in den nächsten Tag, indem du eine Erkenntnis und vielleicht auch etwas Gutes, eine Erfahrung beispielsweise für dich herausziehst.

Warum Mediation zu deinem Leben dazu gehören sollte

Meditieren bringt dich nicht nur auf deinen Seelenweg, sondern hat auch viele weitere positive Nebeneffekte. Sehr viele Studien belegen, wie positiv sich das Meditieren auf das Leben auswirkt. Hier ein paar Beispiele:

  • Meditation reduziert Angst und Stress
  • Meditation verbessert die mentale und physische Gesundheit und Stressresistenz
  • Meditation lindert Schmerzen
  • Meditation erhöht die Konzentrationsfähigkeit
  • Mediation sorgt dafür, dass dein Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird
  • Meditation stärkt unser Immunsystem und hält uns gesund
  • Meditation hilft dabei Gefühle und Gedanken zu steuern
  • Meditation hilft bei einem achtsameren Umgang mit sich selbst
 
Ich bin davon überzeugt, dass jeder mindestens 5 Minuten am Tag Zeit für sich selbst hat. Langfristig wird die Zeit mit dir selbst, dein Leben bereichern.