Fitness im Alltag

Wie ich Sport in meinen Alltag integriere, wie oft ich in der Woche Sport treibe, wieso Sport für mich zu einem glücklichen und gesunden Leben dazu gehört und welche Lieblingsübungen ich empfehlen kann, erfährst du jetzt.

Jeder der mich kennt weiß, dass ich ohne mich körperlich zu betätigen nicht mehr leben kann. Sport zu treiben, ins Fitnessstudio zu gehen oder auch Fitnesskurse zu geben sind ein Bestandteil meines Lebens.

Das war aber nicht schon immer so. Ich war früher ein totaler Sportmuffel, habe mich gefühlt jedes Mal vor dem Sportunterricht gedrückt und war einfach nur froh, wenn ich mich nicht bewegen musste. Mein Leben war tatsächlich ein komplett anderes.

Wieso hat sich das verändert?

Naja, wie mit all meinen Veränderungen im Leben, habe ich mich vorerst dazu entschieden Sport zu machen, um nicht mehr „krank“ zu sein, um mein Immunsystem zu stärken und um gesünder zu leben. Mein Warum war daher ein großes. Zu Beginn schleppte ich mich ins Fitnessstudio und es kostete mich eine Menge Überwindung. Bis zu einem Punkt, an dem ich gemerkt habe, wie unfassbar gut es mir tut und wie befreit und energiereich ich mich nach jeder Sporteinheit fühle. Ich habe also einen Sinn dahinter gesehen und plötzlich Freude daran gefunden. Ein schöner Nebeneffekt war, dass sich mein Körper veränderte und ich mich einfach noch wohler in meiner Haut fühlte. Anfangs bin ich fast jeden 2. Tag für je 1,5 Stunden ins Fitnessstudio gegangen. Heute ist dem auch nicht mehr so. Ich mache zwar immer noch 3-4 mal die Woche Sport, jedoch immer ganz intuitiv. Das heißt, es kann auch sein, dass ich mal nur ein kurzes Homeworkout mache, joggen gehe oder einfach nur eine Runde Yoga daheim mache. Ich höre hier sehr auf meine innere Welt und darauf, wonach mir an bestimmten Tagen ist. Krafttraining darf bei mir auf keinen Fall zu kurz kommen, weswegen ich schon schaue, dass ich 1-2 mal die Woche ins Fitnessstudio gehe. Aber auch hier zwinge ich mich nicht. Mein Körper sagt mir immer, was ich jetzt gerade am meisten brauche. Dadurch, dass es kein Zwang für mich ist Sport zu machen, fällt es mir leicht, jeden Tag die richtige „Bewegungseinheit“ für mich zu finden. Auch wenn das mal nur spazieren gehen an der frischen Luft ist.

Wenn du beginnst ohne Zwang etwas zu verändern und Sport zu keinem „Muss“ für dich wird, kommt die Freude von ganz alleine
element-2

Hand aufs Herz: Machst du Sport, weil es dir Freude bereitet oder weil du es mit einem „Muss“ verbindest und somit negative Gefühle aufkommen?

Fühl da mal rein und mache Dinge die dir wirklich Spaß machen und wo du dich nicht zwingen musst. So kommst du auch viel schneller an dein Ziel, da du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so schnell wieder damit aufhörst. Ganz im Gegenteil, es wird zu einem Bestandteil deines Lebens.

In meinen Kursen verbinde ich die Workouts immer mit einer Meditation oder einer Achtsamkeitsübung. Einfach aus dem Grund, dass die Teilnehmer positiv, gestärkt und entspannt aus der Stunde herausgehen und so etwas Schönes und Positives für sich mitnehmen.

Durch die Kombination von Kraft-Ausdauer-Training – worauf ich in den Workouts meinen Fokus lege – und der Entspannungseinheit in Form einer Meditation, lege ich den Baustein für ein gesundes Leben. Nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf seelischer Ebene. Aus diesem Grund sind diese beide Komponenten aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie bringen mich in einen Zustand des glücklich und erfüllt seins, was eine absolute Bereicherung für mein Leben ist.

Ich teile mit dir meine absoluten Lieblingsübungen, welche du ohne Probleme von zuhause oder im Fitnessstudio nachmachen kannst.

Meine Lieblingsübungen

  1. Kniebeuge

Die Kniebeuge trainiert die Oberschenkel, den Po, den unteren Rücken und den Hüftbeuger. Das bedeutet, dass sie gleich mehrere große Muskelgruppen mit trainiert.

  1. Ausfallschritte

Ähnlich verhält es sich mit den Ausfallschritten. Auch hier trainierst du große Muskelgruppen wie den großen Gesäßmuskel, den Beinstrecker und den Beinbeuger.

  1. Liegestütz

Auch hier trainierst du gleich mehrere Muskeln auf einmal. Du trainierst den großen Brustmuskel, den Armstrecker und den vorderen Schultermuskel.

  1. Armkreisen

Auch diese Übung für die Arme liebe ich. Sie ist super einfach gut für unsere Beweglichkeit und für unsere Flexibilität. Mit dieser Übung trainierst du den Bizeps und den Deltamuskel.

  1. Plank

Bei der Plank trainierst du den oberen Rücken, die Schultermuskulatur, den großen Brustmuskel, das Gesäß und die Oberschenkel. I love it :). Denn mit der Plank trainierst du den kompletten Körper. Bei richtiger Ausführung und regelmäßiger Durchführung beugt diese Übung vor allem Rückenschmerzen vor.

  1. Crunch

Der Crunch ist meiner Meinung nach die beste Rundum-Übung für die gesamte Bauchmuskulatur, auch wenn die geraden Bauchmuskeln etwas stärker trainiert werden, als die schrägen Bauchmuskeln.

Es vergeht keine Woche, in der ich eine der Übungen nicht mindestens in einer Einheit gemacht habe.

Gerne kannst du dir die folgenden Pläne abfotografieren und von zu Hause aus oder im Fitnessstudio nachmachen. Im Fitnessstudio kannst du Übung 1 & 2 auch gerne mit Gewicht durchführen.

Trainings- & Wochenplan

Wenn du diese Trainingseinheit für 3 Sätze (Durchgänge) wiederholst, brauchst du dafür nicht mal eine halbe Stunde. Wiederhole diese Einheit 3 mal die Woche, gehe zwischen den Einheiten einmal joggen oder spazieren und dein Körper wird es dir danken. Ich würde behaupten, dass jeder knapp 1,5 Stunden in der Woche Zeit für Sport hat, oder? Zumindest jeder, der für sich und seinen Körper etwas verändern und langfristig gesund bleiben möchte.

Ganz viel Spaß beim Nachmachen.

Und denke daran, jede kleine Veränderung macht am Ende einen großen Unterschied.

Ich glaube an dich :).

Deine Julia

julia-anskinewitsch-herzensmensch